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Ökologische Aspekte.
Für die Beurteilung der ökologischen Eigenschaften eines Baumaterials sind folgende Aspekte maßgebend:
- Die Zusammenfassung der Rohstoffe für die Produktion und deren Umweltverdräglichkeit.
- Die Eigenschaften des Gebäudes und deren direkter und indirekter Einfluß auf Umwelt und Bewohner.
- Umweltaspekte des Produktionsprozesses.
Um die ökologischen Qualitäten herauszufinden, müssen die einzelnen Punkte untersucht und untereinander verglichen werden.
1. ROHSTOFFE FÜR DIE PRODUKTION
Die wesentlichen Bestandteile von RASTRA®
Wandelementen sind Zement, Wasser und wiederverwertetes EPS (Expandiertes PolyStyrol, auch bekannt als "Styropor").
Die Umweltverträglichkeit von Zement ist
allgemein bekannt. Beton hat in einzelnen Fällen eine schlechte Reputation, da er ein
ungesundes Umfeld schaffen kann. Dies ist jedoch vorwiegend auf unsachgemäße Verwendung
und Plannung zurückzuführen.
Die wesentlichen Probleme von Wänden aus Massivbeton im
Hochbau sind:
- Ein hoher Wasserdampfdiffusionswiderstand, der zu
Kondensationen und Bildung von organischen Belägen (Schimmel etc.) führen kann.
- Die unzureichende Wärmedämmung. Dies führte zur
Entwicklung der Sandwich-Bauweise, die jedoch die Diffusion von Wasserdampf weiter
vermindert.
- Große Differenzen zwischen der Temperatur der Raumluft und
der Oberflächentemperatur der Wände, was zu einer Minderung des Behaglichkeitsgefühles
führt.
- Beeinträchtigung der Gesundheit durch eng verlegte
Bewehrungen, die einen Faraday'schen Käfig bilden.
Das RASTRA® Bausystem vermeidet diese Probleme! Es
verwendet Zement und Beton auf zweierlei Arten:
RASTRA® Elemente enthalten Zement als Bindemittel zur Bildung einer
Zellenstruktur mit ausreichender Porosität um die Diffusion des Wasserdampfes zu
ermöglichen. Diese poröse, wabenartige Struktur enthält kleine isolierende Partikel mit
Luftbläschen, die für die geringe spezifische Wärme der Wandoberfläche und die daraus
resultierende Behaglichkeit verantwortlich sind.
In die Hohlräume der RASTRA® Wand wird Massivbeton als
statisch tragendes Element verfüllt. Dadurch werden die oben erwähnten negativen
Eigenschaften des Betons vermieden, da er ein tragendes Gitterwerk anstelle einer
vollflächigen Betonplatte bildet und nirgends direkt an der Oberfläche liegt.
EPS (Expandiertes Polystyrol) dient als
wärmedämmendes Füllmaterial. Kunststoffe werden oft als gesundheitsgefährdend
bezeichnet, insbesondrs wenn sie verbrannt werden. Dies trifft auf Polystyrol nicht zu!
Polystyrol ist gänzlich frei von chlorierten Flour- Kohlenwasserstoffen (FCKW's). Es wird
durch Polymerisation von Monostyrol erzeugt. Styrol ist ein hexazyklisches Molekül und
besteht ausschließlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff: CH(C6H5)CH2.
Polystyrol ist ein wertvolles Nebenprodukt der Erdölraffination, das weltweit für
Verpackung, Trinkbecher und Lebensmittelbehälter etc. verwendet wird. Die Entsorgung von
Polystyrol ist jedoch schwierig, da es biologisch nicht abbaubar ist. RASTRA® löst
dieses Problem, indem es Alt-EPS aus dem Abfall entfernt und in hochwertiges dauerhaftes
Baumaterial für den Wohnbau umwandelt.
Beim Verbrennen von Polystyrol oxydiert der
enthaltene Wasserstoff zu Wasser, der Kohlenstoff fällt in kleinen Flocken aus:
Es entstehen keinerlei gesundheitsgefärdende Gase oder Feststoffe. Es ist nachgewiesen,
daß z.B. bei der Verbrennung von Holz toxische Dämpfe entstehen. Brandversuche mit
offenem Feuer an RASTRA® Wänden zeigten, daß nur in den obersten Schichten die
Polystyrol-Kügelchen schmelzen. Bei einer Branddauer von 2 Stunden und einer Temperatur
von bis zu 1100°C zeigte sich, daß nur eine äußere Schicht von ca. 2,5cm
beeinträchtigt war. In einer Tiefe von 5cm erreichten die Polystyrol-Kügelchen nicht
einmal den Schmelzpunkt.
Schlußfolgerung:
Alle in der RASTRA® Produktion verwendeten Rohstoffe sind ökologisch unbedenklich. Der
spezifische Aufbau der RASTRA® Wand verbessert das Raumklima und die Behaglichkeit in
einem RASTRA® Bauwerk.
2. BAUPHYSIKALISCHE EIGENSCHAFTEN
Die physikalischen Eigenschaften eines Bauwerks können die Umgebung direkt und auch indirekt beeinflussen. Die nachfolgende Liste versucht die Materialeigenschaften des RASTRA® Bausystems jenen von Wänden aus Massivbeton (Blockmauerwerk oder großflächige Fertigteil-Tafeln) gegenüberzustellen und deren Rückwirkung auf die Ökologie und Umwelt darzulegen:
Eigenschaft |
Auswirkung |
Bewertung |
RASTRA® |
Beton |
| Wärmeisolierung |
direkt:: konstantes Raumklima |
+ |
- |
| indirekt:: Verminderung der Luftverschmutzung durch Reduktion der Abgase |
+ |
- |
| Dichtheit |
+ |
+ |
| Masse |
direkt:: Ausgleich von Temperaturschwankungen |
+ |
+ |
| indirekt:: Einsparung an Energie |
+ |
+ |
| Oberflächentemperatur |
direkt:: Verhinderung von Wärmeabfluß, geringe Wärmeeindringtiefe |
+ |
- |
| indirekt:: Energieeinsparung durch niedrigere Raumtemperatur für gleiches Wohlbehagen |
+ |
- |
| Wasserdampfdiffusion |
direkt:: Verhinderung von Kondensation und Schimmelbildung, konstante Luftfeuchtigkeit |
+ |
- |
| indirekt:: keine |
— |
— |
| Schallabsorbtion |
direkt:: Minderung der Nachhallzeit, Erhöhung der Wohnqualität |
+ |
- |
| indirekt:: keine |
— |
— |
| Rauchentwicklung |
direkt:: Verminderte Gesundheitsgefährdung bei Feuer |
+ |
+ |
| indirekt:: Einfache Feuerbekämpfung und anschließend einfache Reparaturarbeiten |
+ |
- |
| Umwelt |
direkt:: Konservierung natürlicher Rohstoffe |
+ |
+ |
| indirekt:: Abfallreduzierung |
+ |
- |
Schlußfolgerung:
Das RASTRA® Wandsystem trägt zu einer gesunden Wohnumgebung bei. Durch Wärmespeicherung und Wärmedämmung trägt es indirekt zur Verbesserung der Umweltbediengungen durch Reduktion der Luftverschmutzung bei (Heizungs- / Klimaanlagen können in der Leistung um bis zu 60% kleiner ausgelegt werden, was zu deutlich geringeren Betriebskosten führt).
RASTRA® verwendet sonst unbrauchbares Alt-Styropor, das lediglich die Mühldeponien belastet oder unter Einsatz hoher Kosten verbrannt werden muß.
"Umweltfreundlich" bedeutet auch "sichere Unterkunft" und "Lebensqualität". RASTRA® bietet diese Qualitäten in einem standsicheren, feuersicheren, von Insekten und Ungeziefer freien Gebäude mit angenehmen Raumklima und guten raumakustischen Eigenschaften. RASTRA® bedeutet auch hohe Lebensqualität mit unbegrenzter Lebensdauer bei geringen Betriebs- und Unterhaltskosten.
3. UMWELTASPEKTE DER PRODUKTION
Ein weiterer ökologischer Aspekt betrifft die Herstellung des Baumaterials. Um ein Baumaterial in seiner Gesamtheit umweltfreundlich zu machen, sollte auch die Herstellung keinerlei Verunreinigung der Umwelt bewirken. Weiters sollten die Rohstoffe aus Quellen verfügbar oder beziehbar sein, deren Nutzung die Umwelt nicht beeinträchtigt. Ein Baumaterial ist dann als besonders umweltfreundlich zu bezeichnen, wenn es ungiftige, neutrale Konsumabfälle als Ausgangsmaterial verwendet und während der Produktion keinerlei Abfälle erzeugt.
In diesem Sinne kann die Produktion von RASTRA® Elementen als ökologisch einwandfrei und sauber bezeichnet werden. Bei der Produktion werden weder Dämpfe noch Staubpartikel freigesetzt. Auch kommt man mit einem Minimum an Energie aus. Für die Herstellung von 1m² Wandelement benötigt man lediglich 1kWh an elektrischer Energie und eine Zufuhr von Wärmeenergie ist nicht erforderlich.
Alle während der Produktion entstehenden Abfälle werden sofort wieder in den Produktionsprozeß (d.h. in die nächste Mischung) zurückgeführt und zu neuen Elementen verarbeitet. Dies gilt auch für Abfälle die auf der Baustelle entstehen.
Die Verwendung von Zement, einem reichlich vorhandenen Basis-Baustoff, und Alt-Polystyrol macht RASTRA® zu einem Vorbild für ein in seiner Gesamtheit besonders umweltfreundliches Produkt.
Das Abholzen großer Waldflächen zur Gewinnung von Bauholz und Brennmaterial führt in vielen Teilen der Erde zu Kontroversen mit Umweltschützern und -erhaltern. Durch sauren Regen vermindertes Wachstum von Aufforstungen hat in den meisten Gebieten der Welt zu Verzögerungen in den Durchforstungs- bzw. Abholzungsprogrammen und zu Engpässen geführt. Die Gewinnung von Lehm für die Ziegelherstellung führte in vielen Gebieten zum Verlust von fruchtbarem Ackerland. Auch in diesen Fällen trägt RASTRA® zur Minderung bei!
RASTRA® trägt auch wesentlich zur Lösung des Problems der Abfallbeseitigung fester Stoffe, durch Verminderung des Volumens der Deponien, bei. Dies wiederum führt zu erheblichen Kosteneinsparungen bei den Entsorgern und Deponiebetreibern.
RASTRA® bietet eine dreifache Recycling-Kette:
- Nicht mehr verwendbares Alt-Styropor wird wiederverwertet.
- RASTRA® Abfälle aus der produktion und von Baustellen werden in die Produktion der Elemente zuruckgeführt.
- RASTRA® kann in einem gewissen Ausmaß auch extrudierte Polystyrol-Abfälle langzeitig aus dem Abfallkreislauf beseitigen.

IM SINNE DER LEBENSQUALITÄT REDUZIEREN WIR ABFALLBERGE ANSTATT BÄUME UND WÄLDER.
RASTRA® wurde unter anderem mit dem "Umweltschutzpreis 1987" des Landes Niederösterreich und 1996 einem Anerkennungspreis der Vereinigung Professioneller Umwelttechniker für ökologische Errungenschaften bei Produktion und Anwendung ausgezeichnet.
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